Die Geschichte, die noch nicht erzählt ist

Irgendwo im Saal sitzt immer jemand, der denkt: Das könnte ich nie.

Am Samstag standen Christoph und ich beim Success Day in Villach auf der Bühne. Vielleicht saß dort auch so jemand. Vielleicht sitzt du gerade an einem ähnlichen Punkt.

Dann ist dieser Text für dich.

Ein paar Minuten

Maria hat uns interviewt. Ihre Frage war: Wie ist aus unserer Reise der Wunsch entstanden, noch einmal etwas aufzubauen?

Die ehrliche Antwort passt nicht in ein paar Minuten. Deshalb steht sie hier.

Was davor war

Mehr als 25 Jahre waren Christoph und ich selbstständig. Klassisch, so wie man sich das vorstellt: rund um die Uhr erreichbar, sieben Tage die Woche.

Irgendwann hat unser Körper die Rechnung geschickt. Unsere Gesundheit hat darunter gelitten.

Also haben wir eine Entscheidung getroffen und unser Unternehmen in Hamburg verkauft. Mit unserem Expeditionstruck sind wir auf Reisen gegangen.

Doch das Leben hatte einen anderen Plan. Unsere beiden Mütter wurden krank, und das hat uns wieder zur Familie geführt.

Für mich war klar: Ich möchte noch einmal etwas aufbauen. Etwas, das trägt, für unsere Zukunft. Und in das ich all meine Erfahrung einbringen kann.

Aber noch einmal so arbeiten wie früher, das ging nicht. Wenn ich etwas Neues aufbaue, dann so, dass Zeit für die Familie bleibt. Und fürs Reisen.

Die Liste mit dem Irgendwann

Vielleicht kennst du das: Von außen läuft alles. Und innen führst du eine Liste mit Dingen, die du irgendwann machen willst. Irgendwann, wenn Zeit ist.

Bei uns hat der Körper entschieden, wann irgendwann ist.

Seitdem weiß ich, wonach ich eigentlich suche. Es hat einen Namen: Wohlstand. Aber nicht der, an den die meisten zuerst denken.

Was Wohlstand für mich bedeutet

Ich finde, jeder Mensch verdient ein Leben in Wohlstand.

Und Wohlstand hat nicht nur mit einem dicken Bankkonto zu tun. Wohlstand heißt, gesund zu leben. Und Zeit zu haben für die Dinge und die Menschen, die im Leben wirklich wichtig sind.

Genau dahin möchte ich andere begleiten. Mit allem, was ich in über 25 Jahren gelernt habe. Für uns, für unsere Kinder und für alle, die noch nicht ahnen, was in ihnen steckt.

Wie es dann konkret weiterging, ausgerechnet am Planungstisch unseres Küchenbauers, erzähle ich dir in meinem Journal-Beitrag „Es war die ganze Zeit da“.

Der Moment auf der Bühne

Es hat sich unglaublich gut angefühlt, dort oben zu stehen. Und gleichzeitig war die Zeit viel zu kurz, um mitzugeben, was wir eigentlich wollten.

Geblieben ist ein Moment: der Blick in all die Gesichter, die einem zuhören. Das war unglaublich inspirierend.

In jedem dieser Gesichter wartet eine Geschichte, die noch nicht erzählt ist.

Vielleicht auch in deinem.

Du musst sie niemandem erzählen. Aber es lohnt sich, ihr selbst einmal zuzuhören.

Herzlich, Melanie

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