Viele fangen gar nicht erst an. Nicht, weil ihnen die Zeit fehlt oder die Lust, sondern wegen einer einzigen Frage: Was denken denn die anderen über mich?
Ich kenne diese Frage gut. Und ich möchte dir heute erzählen, wie sie bei mir ihre Macht verloren hat.
Die Entscheidung war schnell getroffen
Wie es zu Forever kam, habe ich dir in „Es war die ganze Zeit da“ erzählt: eine Box auf dem Planungstisch unseres Küchenbauers, und ich war sofort begeistert. Die Entscheidung war ganz, ganz schnell getroffen. Die Frage, was die anderen denken, kam trotzdem, und zwar immer wieder.
Der Satz in meinem Kopf
„Die Melanie, die macht jetzt Network Marketing?“ Genau diesen Satz habe ich mir bei jedem vorgestellt, der mich von früher kennt. Angst würde ich es nicht nennen, aber ich habe mir ehrlich Gedanken darüber gemacht, wie das bei den anderen ankommt. Das Meiste davon hat sich übrigens nur in meinem Kopf abgespielt. Mit einer Ausnahme: meiner Tante. Die hat tatsächlich genau so reagiert. Und weißt du was? Die Welt ist trotzdem nicht untergegangen.
Eine andere Frage
Ein Gedanke hat bei mir viel verändert, und er ist mir in einem unserer Team-Zooms wieder ganz bewusst geworden: Statt zu fragen, was die anderen über mich denken, frage ich heute, was Gutes für jemanden entstehen kann, wenn ich ihm erzähle, was ich mache.
Und plötzlich ging es gar nicht mehr um mich und um mein Bild bei den anderen, sondern um den Menschen vor mir. Vielleicht sucht er gerade genau so etwas, vielleicht auch nicht, und beides ist völlig in Ordnung. Denn wie ich in meinem ersten Gespräch gelernt habe: Erzählen heißt nicht überreden. Es heißt, jemandem etwas zu zeigen und ihm die Entscheidung zu lassen.
Was ich dir mitgeben möchte
Die Leute denken übrigens viel weniger über dich nach, als du glaubst. Die meisten sind mit sich selbst beschäftigt. Und wenn du aufhörst, dir Gedanken zu machen, was andere über dich denken, fängst du endlich an, dein eigenes Leben zu leben.
Also, sei mutig und lege DEIN Leben!
Gibt es etwas, das du nur deshalb noch nicht angefangen hast, weil du dir die Reaktion der anderen schon ausgemalt hast? Ich freue mich, von dir zu lesen.
Herzlich Melanie